Gesetzliches

Die Tätigkeiten des Tierheilpraktikers ist vielen gesetzlichen Regelungen und Verordnungen unterworfen. Auf bundesweiter wie auch auf europäischer Ebene. So wird der Beruf gesetzlich geregelt, obwohl er noch immer kein offiziell anerkannter Ausbildungsberuf ist. Die Tierheilpraktiker im FNT sind rechtlich immer auf dem neuesten Stand und werden regelmässig über Neuerungen und Entwicklungen informiert.

Das Tierschutzgesetz (TierSchG)

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Das bedeutet für den Tierheilpraktiker: er muss seine Grenzen erkennen. Therapien dürfen diesem Grundsatz nicht widersprechen. Der THP muss erkennen, wann die Konsultation eines Tierarztes notwendig wird und den Tierhalter entsprechend dazu anhalten.

 
Im Tierschutzgesetz wird auch die Haltung eines Tieres geregelt. D. h. der THP muss hier entsprechend beratend und verbessernd tätig werden, sollte er Umstände vorfinden, die diesen Regelungen zuwiderlaufen.
 
Der Transport von Tieren ist ebenfalls Gegenstand des Tierschutzgesetzes. Sollte innerhalb der Tätigkeit als THP also ein Tiertransport notwendig werden, sind diese Vorschriften zu beachten.
 
Das Tierschutzgesetz ist für alle Personen in Deutschland gültig. Also auch für den Tierheilpraktiker. Aufgrund seines Berufes hat er natürlich eine besondere Beziehung zu diesem Gesetz. In seiner Ausbildung kennt der Tierheilpraktiker im FNT daher auch das Gesetz und die für ihn relevanten Paragraphen genau.
 
Hier finden Sie den genauen Wortlaut des Tierschutzgesetzes:
Gesetze im Internet - Das Tierschutzgesetz