WESENTLICHE SEMINARINHALTE
Theorie:
- Herkunft und Entstehung der Methode der Bindegewebsmassage nach Szperling©
- Anatomie des Bindegewebes und der Faszien
- Vernetzung im Körper
- Funktion des Bindegewebes und der Faszien
- Aufgaben und Zusammenhang zw. Faszien und Bindegewebe
- Zytologische Betrachtung des Gewebes
- Mastzellen – welche Rolle diese in der BGM spielen
- Sensorielle und motorische Wahrnehmung des Gewebes
- Reaktion bei Bewegung und manuell zugeführtem Druck und Zug
- Eigenwahrnehmung im Gewebe: Interozeption => Propriozeption, Viszerozeption und Exterozeption
- neuronale Vernetzung im Gewebe
- Zusammenhang des ZNS
- viszerale Verschaltung - Wirkung der Technik nach Szperling auf Organe, Stütz- und Bewegungsapparat
- Neuralzonen – Einteilung
- Einbezug der Meridiane
- Indikationen, Kontraindikationen
- Wirkungsweisen und Reaktionen auf die Bindegewebsmassage
- Abhilfs-Maßnahmen bei Fehl- und Missempfindungen
Praxis:
- Einteilung der Bindegewebs-/ Neuralzonen am Tier
- Erfühlen der unphysiologischen Neuralzonen (u.a. Verquellungen, BG-Einzüge, etc.) üben
- Erkennen in Adspektion, sowie fühlen in der Palpation von unphysiologischen Bindegewebs-/ Neuralzonen und deren dazugehörigen Organe (Einzüge, Verquellungen, Fellerhebung, Fellstellung, generelles Erkennen am Fell, am Bindegewebe, erfühlen!)
- Die Technik der Bindegewebsmassage/ Faszientherapie nach Szperling©
- Fingertechnik, Zugreiz, Dosierung
- Anwendung der Bindegewebsmassage inkl. Grundaufbau und aller Aufbaufolgen
- praktische Durchführung der Abhilfs-Maßnahmen bei Missempfindungen
Diese Fortbildung wird vom FNT e.V. mit 20 Fortbildungspunkten bewertet