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Der Beruf des Tierheilpraktikers erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wer sich für das Erlernen dieses Berufes entscheidet, sollte vorher einiges bedenken

  • die Ausbildung zum THP ist nicht staatlich geregelt und findet an Privatschulen statt
  • sie ist damit nur bedingt förderungsfähig (z.B. Bafög, Arbeitsamt) sondern muss in der Regel selbst finanziert werden
  • nach Beendigung der Ausbildung müssen sie sich selbstständig machen. Anstellungsverhältnisse für THP`s sind äußerst selten
  • wie bei jeder selbstständigen Tätigkeit gibt es keine monatlichen Einnahmegarantien und sie müssen sich selbst versichern

Sowie die Tätigkeit des THPs staatlich nicht geregelt ist, so ist auch die Ausbildung zum THP nicht staatlich überwacht. Inhalte und Schwerpunkte werden von den Ausbildungsinstituten selbst bestimmt und unterscheiden sich damit von Institut zu Institut gravierend. Bedenken sie, dass sie viel Geld und Zeit in die Ausbildung investieren und dass dies die Grundlage für ihren späteren Broterwerb darstellen soll. Am Ende der Ausbildung müssen sie in der Lage sein selbst Diagnosen zu stellen, die geeignete Therapie zu wählen und diese sicher durchzuführen. Für eine erfolgreich Praxisführung sollte auch die fachliche Kommunikation mit einem Tierarzt durch die Ausbildungsinhalte im Bereich der Anatomie, veterinärmedizinischen Grundlagen und der Fachbezeichnungen gewährleistet sein.  Lassen sie sich vor der Wahl des Ausbildungsinstitutes eine Therapeutenliste von Absolventen geben und fragen sie diese nach ihrer persönlichen Erfahrung und Meinung.

Auch empfehlen wir immer einen Probetag bei den Instituten ihrer Wahl zu belegen, um das für sie geeignete Institut auswählen zu können.

 

 


Bei der Wahl, der für Sie geeignetsten Ausbildungsstätte, sollten sie außerdem folgendes genauer beleuchten.

  • Preis / Leistungsverhältnis  (Zusatzkosten für Praktika, Prüfungen, Literatur, Ausbildungsverlängerung, Rückerstattung bei Ausbildungsabbruch etc.)
  • Konditionen bei Kündigung innerhalb der Ausbildungszeit
  • Qualifikation der Dozenten (Hochschuldozenten, Tierärzte, Fachleute auf ihrem Gebiet etc.)
  • Vermittlung von ausreichenden Grundkenntnissen im Bereich Anatomie, Pathologie, Differentialdiagnostik, Gesetzgebung, diverse Naturheilverfahren, Unterscheidung Homöopathie / Tierhomöopathie etc.)
  • Vermittlung von Fachtermini speziell im Bereich Anatomie / Pathologie (erleichtert die spätere Zusammenarbeit und Akzeptanz mit dem Tierarzt)
  • ausreichendes Angebot von Praktika
  • Anzahl der gegebenen Unterrichtsstunden (ohne Einrechnung von Selbststudiumszeit)
  • Ausfallquote  der angebotenen Seminare
  • Unterichtsstunden pro Unterrichtstag
  • Möglichkeiten der staatlichen Förderung (z.B. Arbeitsamt)

Unser Verband arbeitet eng mit der Akademie für Tiernaturheilkunde (ATM) in Bad Bramstedt zusammen und nimmt dort auch regelmäßig die Prüfungen der Absolventen ab. Nähere Informationen zu der Ausbildung zum Tierheilpraktiker an dieser Schule finden Sie unter  www.atm.de

 

Für Fragen zum Thema Tierheilpraktiker stehen wir selbstverständlich zur Verfügung

 

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