Pferdeosteopathie-Ausbildung

Kategorie
Ausbildung
Datum
2017-03-10 09:00 - 2017-03-12 15:30
Veranstaltungsort
22726 Worpswede - Bergedorfer Str. 13
27726 Worpswede, Deutschland
Telefon
04792/9879035
E-Mail
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Dozent/-in/-en
Katja Marie-Luise Eser
Kosten pro Teilnehmer
4500,- Euro zahlbar in 12 Beiträge a 375,- Euro
Netto Unterrichtsstunden
40

Wenn ein Pferd Beschwerden im Bewegungsapparat, Organfunktionsstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten zeigt, dann bietet sich die Osteopathie als eine Technik an, die im Körper des Pferdes nach den möglichen Ursachen forscht und auf sehr sanfte Art behandelt. Hierbei arbeiten wir sowohl diagnostisch als auch therapeutisch ausschließlich mit unseren Händen. Die verschiedenen Techniken der Pferdeosteopathie nehmen Einfluß auf alle Knochen, Muskeln, Faszien Nerven, Organe und Flüssigkeiten und helfen dem Körper, seine Eigenregulationsmechanismen anzusprechen. Das Pferd selbst findet seinen Weg in die Gesundheit, der vom Therapeuten durch seine Behandlungsgriffe wohlwollend und respektvoll unterstützt und begleitet wird.

 

 

Ausbildungsinhalte:

  1. Grundlagen und Prinzipien der Osteopathie
  2. Anatomie: Skelett, Muskeln, Faszien, Nervensystem, Organe
  3. Biomechanik

- Wirbelsegmente, Schädel, Kiefer, Zungenbein, Extremitätengelenke

- physiologischer Bewegungsablauf der Grundgangarten Schritt, Trab, Galopp

- physiologische Gelenksbewegungen in Genick, Hals-, Brust- und Ledenwirbelsäule, Kreuzbein, Vorhand und Hinterhand entsprechend physiologischer Bewegungsabläufe

- pathologische Bewegungsabläufe: Pass in Schritt und Trab, Pass- und Kreuzgalopp

- pathologische Gelenktsbewegungen in Genick, Hals- Brust und Lendenwirbelsäule, Kreuzbein, Vorhand und Hinterhand

 

  1. Untersuchungstechniken

- Anamnese

- Inspektion im Stand

- Ganganalyse: je nach Problemstellung im Freilauf, an der Longe und/Oder unter dem Sattel

- Palpation der muskulären, faszialen und knöchernen Strukturen

- Dehn- und Reflexteste bzgl. Wirbelsäule und Extremitäten

- Spezifische Prüfgriffe für SSB, Suturen, Kiefergelenk, Zungenbein, Genik, Wirbelsäule, Kreuzbein, Becken, Vor- und Hinterhandgelenke

 

  1. Behandlungstechniken:

Auf der Basis der Anatomie und Biomechanik kommen sowohl strukturelle als auch energetische Techniken zur Anwendung.

- Muskeltechniken zur Detonisation, Dehnung, Kräftigung

- Faszientechniken: Aus-Zieh-Technik, Myofaszial Release

- Osteopathische Techniken: Direkte Technik, Indirekte Technik, Kompression/Traktion, V-Spread, Release der Diaphragmen

 

  1. Spezifische wirbelsäulen- und gelenksbezogene Behandlungskonzepte
  2. Leitsymptome und deren mögliche osteopathische Ursachen
  3. Gymnastizierung des Pferdes an der Hand
  4. Indikationen und Kontraindikationen der Pferdeosteopathie

 

Alle Ausbildungsinhalte werden ausführlich theoretisch erarbeitet und in der Praxis am Pferd geübt. Die spezifischen osteopathischen Techniken werden zunächst gegenseitig an den Kursteilnehmern geübt, um im Gegensatz zum Pferd die Möglichkeit des verbalen Feedbacks zu geben.

 

10 Blöcke á 3 Tage

Nächster Kursstart: 10.-12.03.2017; Prüfung 10. März 2018

Kurszeiten: Fr & Sa: 9:00-17:00 Uhr; So: 9:00-15:30 Uhr

Weitere Informationen unter vetogether.de

 

Die Veranstaltung ist mit 40 Punkten anerkannt

 
 

 

Der Fachverband Niedergelassener Tierheilpraktiker e. V. (FNT e. V.) verpflichtet seine Mitglieder zur sinnvollen Verknüpfung moderner Tiermedizin mit der traditionellen Naturheilkunde.

 

Unsere Mitglieder bilden sich gemäß unserer Fortbildunsverordnung nachweislich fort.
Dies wird vom Verband überprüft, Nachweise müssen eingereicht werden.

 

Der FNT betreut zur Zeit an die 800 Tierheilpraktiker in Deutschland und den angerenzenden Ländern

 

Der FNT veranstaltet für seine Mitglieder eine jährliche Fortbildungsveranstaltung. Die Tierheilpraktikertage können selbstverständlich auch von verbandsfremden Therapeuten besucht werden.

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